Teufelslöcher 2700hm über Bertgenhütte

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Von Hinterthal (ca. 1000hm ) zu der Bertgenhütte (1846hm ) weiter zu den Teufelslöchern 2700hm und der Übergossene Alm ( Hochplateau mit Gletscher )

Hinterthal zu Bertgenhütte 3 Stunden – Bertgenhütte zu Teufelslöchern ca. 3 Stunden

 

Von der Bushaltestelle in Hinterthal bei Maria Alm geht es an der Kirche vorbei hinein in Wald. Dort warten für die erste Stunde Forstweg auf uns. Bereits hier sind die ca. 30 Meter hohen Teufelslöcher gut zu erkennen. Der Weg verläuft entlang der Urslau ( Bachbett ) bis man an die Abzweigung zur Poschalm und Bertgenhütte gelangt.

Im ersten Gehege der Poschalm angelangen wartet ein freistehender Baum auf uns an dem wir uns Links über die Wiese halten müssen. Wegweiser am Baum beachten.

Ab der Abzweigung vor der Poschalm geht es erst über Wiese, Kiefernwald dann loses Geröll. Die Bertgenhütte ist Schwer zu erkennen und verschwindet auch nach erkennen immer wieder hinter einer Felsrippe.

Ab der Querung des Bachbettes beginnt “Steinschlag – Gefährdetes – Gebiet” nicht alleine wegen des Hochseiler sondern auch wegen umher kletternden Gämsen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte ab der Querung des Baches HELM AUF.

 

An der Bertgenhütte angekommen kann man seine Wasservorräte noch einmal auffüllen und sich eine kurze Pause gönnen bevor es weitergeht zu den Teufelslöchern. Der Weg führt nun weiter als Alpiner Steig und sollte nicht unterschätzt werden. Schließlich geht es dann nur noch einen Steig mit Kletterstufe II+ entlang oder zurück nach Hinterthal.

Keinesfalls ist es ein Klettersteig ( Mittlerweile ist eine Seilversicherung ja bereits ein Klettersteig… )  

 

Am Ende des Schneekarres angelangen geht es einen kleinen Kamin hinauf. Ab Einstig in den Steig war der Weg für mich Persönlich nicht zu verfehlen.

An den Teufelslöchern angekommen Steht man bereits Direkt vor dem Gletscher der Übergossenalm, wird leider immer weniger Eis jedoch ist dies ja überall so.

 

Aktuelle Verhältnisse gibt es vom Hüttenwirt auf dem Matrashaus.

Er kennt sich aus und man sollte seinen worten gehör schenken.

www.Matrashaus.at

 

Links geht es zum Hochseiler (2793hm) UIAA II+ ( Kein Klettersteig) bei überquerung zu der zur Niedertorscharte führt.

Wer den Hochseiler umrundet nimmt den Herzogsteig. ( Für mich auch KEIN Klettersteig )

http://www.bergsteigen.com/klettersteig/salzburg/berchtesgadener-alpen/herzogsteig

Rechts geht es mit Stangen markiert zum Hochkönig und dem Matrashaus.

 

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Ich möchte euch nochmals auf die Seite des Matrashaus verweisen und dies mit nachdruck.

Dort findet man die besten Informationen direkt vom Hüttenwirt!

http://www.matrashaus.at/

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  • Zugang von Hinterthal bei Maria Alm (1020hm) http://www.hinterthal-info.at/ .
  • Anreise mit dem Zugaus Deutschland über Salzburg oder Kufstein, Bayern-Ticket ist gültig bis in diese zwei Orte.
  • Wer über Salzburg fährt kann dort mit dem Post- Bus bis Saalfelden fahren (13,50€ stand 07.07.17) von dort aus dann nach Hinterthal. http://www.postbus.at/de/
  • Über Kufstein ist mit dem Bayern Ticket meines Erachtens umständlicher. Hier muss zweimal mehr umgestiegen werden. – Kufstein -Wörgl – Saalfelden –

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Ich Persönlich verwende immer die Karte

der Berchtesgadener Alpen für diese Tour.

Sehr gut für den Weg in das Steinerne Meer.

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Für den Hochkönig gibt es andere Karten zum Beispiel diese

 

 

Meine Tour führte mich damals bei schlechtem Wetter über den Herzogsteig und zum Wetter bedingten Biwak im Bohlensteig über den ich dann auch weiter abgestiegen bin. 

+++ Schönwetter Fotografien sind von 2017

+++ Schlechtwetter Fotografien von 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel

Aufgewachsen im Südlichen Steigerwald bin ich schon immer der Natur verbunden. Von Hügeln zu den Bergen hieß es dann in meinem Werdegang. Wenn es die Zeit zulässt befinde ich mich in den Bergen. Meist jedoch zu Fuß, Rennrad oder Mountainbike im Südlichen Steigerwald unterwegs.

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