Gewitter rechtzeitig erkennen – Richtiges Verhalten bei Berggewitter

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Gewitter rechtzeitig erkennen – Richtiges Verhalten bei Berggewitter

Keiner möchte in diese Situation kommen aber treffen kann es jeden.

Das Risiko vom Blitz getroffen zu werden ist zwar ein geringes, jedoch eine reale Gefahr! Vor allem beim Bergsteigen, Wandern, Radfahren oder auch Trailrunning / Mountainrunning. Sind wir meist dem Gewitter schutzlos ausgeliefert. Das Risiko vom Blitz getroffen zu werden lässt sich jedoch durch Beobachtung und beachtung einiger Regeln minimierenAls erstes eine kurze Erläuterung um nachfolgendes besser zu verstehen.

Was ist ein Blitz:

Ein Blitz ist eine elektrische Ladung, die Spannungen zwischen Gewitterwolken und der Erde ausgleicht. Bis zu 30.000 Ampere kann im Bruchteil einer Sekunde fließen. Der Donner ist das Geräusch welches die Luft bei der “blitzartigen” erwärmung auf bis zu 30.000 Grad durch die Ausdehnung abgibt. ( bei negativen blitzen)

“ Blitze suchen sich den geringsten widerstand. „

Grundsätzlich sind zwar alle Objekte wie Berge, Drahtseilbahnen und Bäume die aus ihrer Umgebung herausragen gefährdetDas Material ist auch ein sehr entscheidendes Kriterium für den Blitzeinschlag. Ein Blitz wird sich gut elektrisch leitende Materialien suchen z.B. Stahl, Drahtseil Verflechtungen wie an einem Klettersteig. Jedoch wird er auch in einen Baum einschlagen sofern dieser prominent alleine steht.

Blitze ziehen auch Gewitter mit sich. Somit lässt sich bereits durch beobachten des Himmels erkennen ob ein Gewitter im Anmarsch ist.

Man unterscheidet man zwischen drei Arten von Gewittern. Die häufigstensind Wärmegewitter und Frontgewitter, das dritte wäre die Okklusion.  (Okklusion erklärung _Seewetter-Kiel)

 

Das Wärmegewitter 

Das Wärmegewitter ( Häufig im Sommer ) erkennt man bereits in der Bildung von Haufenwolken und Quellwolken die an der Oberseite Amboss / Cumulonimbus-Wolken aufweisen. Bereits Quellwolken reichen jedoch für ein Gewitter! Dann steigt warme, feuchte Luft ungehindert auf und gewinnt durch die Wolkenbildung noch mehr Energie und es geht noch schneller nach oben – im Extremfall bis zu 100 Meter pro Sekunde. So wächst ein Riese heran, die Cumulonimbus-Wolke, ein Gewitterturm, der bis zu 13.000 Meter in die Höhe reichen kann.    >>Die genaueste Wetteranalyse findet ihr in diesem Beitrag!<< 

 

Das Frontgewitter

Das Frontgewitter ist schwerer zu erkennen meist ist es vor dem Frontgewitter schön und wolkenlosGanzjahres Gewitter  wird das Frontgewitter auch genannt.

Kann vor Kalt- und Warmfronten entstehen. (Häufiger im Sommer) Tritt bei wechselnden Temperatur Zonen von Kalt auf Warm und Warm auf Kalt auf. Daher ist es besonders wichtig den Wetterbericht zu studieren.

Beim aufeinandertreffen zweier Fronten ist allgemein von Bergtouren abzuraten. Ist man bereits unterwegs geben Schleierwolken (Cirrus /cirren / Zirkus)  Hinweis auf wetteränderung.   >>Die genaueste Wetteranalyse findet ihr in diesem Beitrag!<< 

 

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Daniel

Aufgewachsen im Südlichen Steigerwald bin ich schon immer der Natur verbunden. Von Hügeln zu den Bergen hieß es dann in meinem Werdegang. Wenn es die Zeit zulässt befinde ich mich in den Bergen. Meist jedoch zu Fuß, Rennrad oder Mountainbike im Südlichen Steigerwald unterwegs.

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